Königliche Rundgänge

Die “Königlichen Rundgänge” in Berlin und Potsdam

In der glanzvollsten Epoche des Königreichs Preußen (17.-19. Jh.) kann die Hauptstadt Berlin zahlreiche Paläste aufweisen, in denen die Mitglieder der Königlichen Familie Luxus und Ablenkung fanden. Von diesen Schlössern überdauerten gerade mal fünf in Berlin und die im Potsdamer Stadtgebiet liegenden Anlagen die Welle der Erschütterungen im 20. Jahrhundert. In allen aber kann man die charakteristischen Kunststile ebenso sehen und genießen wie die Architektur und Landschaftsgärtnerei der letzten 300 Jahre.
Mit den folgenden Tour-Angeboten von 5 oder mehr Stunden Dauer (pro Thema/Schloss) können Sie den Meisterwerken der großen Künstler, Architekten und Landschaftsgärtner der Vergangenheit ein Stückchen näher kommen:

 

 

KR1 – Schloss Charlottenburg

Seit dem Tod seines Schöpfers Königin Sophie Charlotte von Hannover im Jahr 1705, ist das Schloss Charlottenburg zur offiziellen Sommerresidenz der Hohenzollern im Berliner Raum geworden. Das „Alte Schloss“, der „Neue Flügel“, der Sommerpavillon, das Belvedere, das Königliche Mausoleum gehören zu den Unesco-Welterbestätten.

 


KR2 – Schloss Schönhausen

Zunächst außerhalb der Grenzen der damaligen Hauptstadt des Königreichs, war Schönhausen die offizielle Residenz der Königin Elizabeth Christine, der unglücklichen Frau des legendären Friedrich II.von Preußen (Friedrich, „der Große“). In der Nachkriegszeit wurde der Palast Sitz des Präsidial- und Gästehauses des DDR-Regimes.
Ich führe Sie durch die Räumlichkeiten und Gärten.


KR3 – Die Pfaueninsel

Eine Insel von vielen im südwestlichen Lauf der Havel in Berlin. Von hier aus sehen Sie die Sommerburg und Gärten, die Mitte des 18. Jahrhunderts den ersten preußischen Zoologischer Garten bildeten: die Pfaueninsel. Für die Teilnehmer dieses Rundgangs, werden neben den exotischen Pfauen, die sich auf der Insel unbehelligt bewegen, die Fauna und Flora der Region zu einem wahren Vergnügen.


KR4 – Schloss Glienicke

Klein Glienicke war die Laune von Prinz Carl von Preußen, einem Bruder von Kaiser Wilhelm I. Mit seinem „Englischen Park“, Casino und Museum genießt das Schloss den Status „Kulturelles und historisches Erbe“ der Unesco. Auf  eine Seite der ältesten Brücke der Region gelegen (Glienicker Brücke), war das Schloss und seine Umgebung einer der „heißesten“ Orte während des Kalten Krieges.


 

 

KR5 – Schloss Sanssouci

Das kleine Schloss in dem Friedrich II. (Der „Große“) „ohne Sorgen“ leben wollte, ist Ausgangspunkt für eine Gartenanlage von mehr als 240 Hektar im Norden der Potsdamer „Altstadt“.
Die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges haben nicht allzu große Schäden hinterlassen. So ist der gesamte Komplex (Museen, Monumente und Gartenanlage) ein gewaltiger Magnet für Menschen aus aller Welt. Zu Ihrer Auswahl stehen Führungen in den Innenräumen des Original-Palastes (Sanssouci), in den Neuen Kammern, dem Chinesischen Haus und dem Neuen Palais.

 


KR6 – Der Neue Garten

Friedrich Wilhelm II. Von Preußen, der von früh an eine besondere Zuneigung für die Gesellschaft von Damen zeigt, gibt eine beachtliche Menge von Strukturen in Auftrag, um sowohl seine Schwäche für das weibliche Geschlecht als auch seine Faszination für das Okkulte zu festigen. Die wichtigste Frau) seines Lebens – weder seine Frau noch seine Mutter und Schwestern – war der Grund für den Bau des hinreißenden Marmorpalais, des exotischen Palmenhauses und die mysteriöse Pyramide in der Mitte des Geländes.
Der Neue Garten, das „offene Geheimnis“ des Monarchen mit der kürzesten Regierungszeit in der Geschichte des Königreichs ist ein landschaftliches und architektonisches Schmuckstück des 18. und 19. Jahrhunderts.